Hybridfahrzeuge haben in den vergangenen Jahren auf dem Automobilmarkt den reinsten Durchbruch erlebt. Alternative Antriebe im Allgemeinen werden immer mehr zum Thema, doch viele Varianten sind auf diesem Gebiet noch nicht sehr weit ausgereift, was Technologie und Infrastruktur betrifft und aus diesem Grund ist der Hype um den Hybrid verständlich, denn hier hat sich das Meiste getan und jeder namhafte Autohersteller hat bereits ein oder mehrere Modelle heraus gebracht, die in vielen Ländern bereits zahlreich gefahren werden.
Darunter sind vor allem die amerikanischen und japanischen Hersteller. Deutschland scheint ein wenig in der Entwicklung hinterher zu hinken, doch man hat sich bereits vorgenommen, aufholen zu wollen, was in den vergangenen Jahren verpasst wurde. Dies haben beispielsweise die Japaner nicht mehr nötig. Honda hat mit den Jahren immer wieder moderne und innovative Neuwagen zu den Autoverkäufern gebracht, die gut angenommen werden. Darunter ist auch der Honda Insight Hybrid, der bereits seit beinahe drei Jahren auf dem internationalen Automarkt zu haben ist.
Inzwischen mag die Technologie bei alternativen Antrieben schon ein Stück weiter sein, doch vor wenigen Jahren noch war es eine ganz neue Entwicklung, die Honda dort ausprobierte. Somit entwickelten sie eigens eine Hybridtechnologie, die IMA, kurz für Integrated Motor Assist, genannt wurde. Diese enthält neben dem Verbrennungsmotor einen 14 PS generierenden Elektromotor, ein modernes Batteriepaket und eine kompakte Intelligent Power Unit, IPU, bei der die kinetische Energie des Fahrzeugs zum Beispiel beim Bremsen oder im Schiebebetrieb zurückgewonnen werden kann. Des Weiteren stellt diese bei Bedarf zusätzliche Beschleunigungsleistung zur Verfügung. Das Zusammenspiel aus Verbrennungs- und Elektromotor ist charakteristisch für Hybridtechnologien. Somit hat der Fahrer die Möglichkeit rein elektronisch zu fahren und nach Umschalten auf den anderen Antrieb die Batterie wieder aufzuladen, so wie es beim IMA der Fall ist.
Zudem schuf Honda mit dem Insight vor drei Jahren das erste Modell, das für die Kunden einigermaßen erschwinglich war, und das obwohl es die neuste IMA Technologie enthielt. Viele Fahrer lassen sich nämlich noch immer von den horrenden Kosten abschrecken, die mit alternativen Antrieben einhergehen. Doch durch Fortschritte in der Entwicklung und mit dem natürlichen Lauf der Zeit wird sich auch dieses Problem in Zukunft irgendwann lösen lassen.